Kontakformular     040 - 50 68 65 60

Osteopathie, Homöopathie, Canio-Sacral-Therapie – Hamburg Nienstedten

Gelenk- und Sehnenentzündungen

Gelenke- und Sehnenentzündungen sind meist unangenehm, schmerzhaft und ihre Behandlung ist langwierig. – In meiner Naturheilpraxis empfange ich Patienten mit den unterschiedlichsten Gelenk- und Sehenentzündungen:

  • Nichtentzündliche Erkrankung der Sehnen (Tendopathien)
  • Reizung der Achillessehne, Fersensporn
  • Knieschmerzen, Reizung der Kniescheibensehne
  • Handgelenkschmerzen, SehnenscheidenentzündungTennisarm (Epicondylitis), Ellenbogenschmerzen
  • Überbein (Ganglion)
  • Knacken in den Gelenken

Tendopathien

Eine Tendopathie ist eine nichtentzündliche Erkrankung der Sehnen.

Ursachen der Sehnenüberreizung sind Fehl- oder Überlastungen durch Sport, einseitige Tätigkeiten z. B. im Haushalt oder andere monotonen Bewegungen, wie das Bedienen der Computermaus.

Eine hohe Dauerbelastung im Bereich der Sehnenansätze, kann auch zu einer Entzündung führen, einer Tendinitis.

Eine Sehnenüberreizung führt zur Verkürzung, Entzündung und Verklebung der umliegenden Muskulatur und damit auch zu Schmerzen. Ist eine Sehne dauerhaft überlastet ohne ausreichende Erholung, wird die Kollagenstruktur geschädigt. Der Körper beginnt dann sofort mit Reparaturmechanismen, die mit einer gesteigerten Durchblutung im geschädigten Gewebe einhergehen.

Da der Sehnenstoffwechsel sehr langsam läuft, kann dieser Heilungsprozess mehrere Wochen bis Monate andauern.

Reizung der Achillessehne, Fersensporn

Die Achillessehne ist die kräftigste Sehne in unserem Körper. Sie verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein. Die Achillessehne ermöglicht uns das Abrollen der Ferse beim Laufen, das Abspringen und auf Zehenspitzen zu stehen. Ist die Achillessehne gereizt, kommt es zu Schmerzen, einer Überwärmung und Schwellung und Bewegungseinschränkung.

Der Schmerz kann in die Wade ausstrahlen, typisch ist auch der Anlaufschmerz am Morgen. Der Schmerz nimmt durch die Bewegung ab und in Ruhe wieder zu.

Ursachen von Fersensporn

Ursachen für eine Achillessehnenreizung (Achillodynie) sind eine Überbeanspruchung der Achillessehne durch gleichförmige Belastungen wie langes Laufen, ein zu intensives Training ohne ausreichende Erholung, mangelhaftes Aufwärmen oder nicht ausreichendes Dehnen, falsches Schuhwerk, eine verspannte und verkürzte Wadenmuskulatur, Fußfehlstellungen, schwach ausgebildete Fußmuskulatur und Übergewicht.

Eine Reizung und Schmerzen in der Achillessehne kann aber auch die Folge von Erkrankungen wie Arthrose des Sprunggelenkes oder Unfällen wie das Umknicken des Fußgelenkes.

Doch manchmal bleibt die Ursache auch ungeklärt.

Eine Reizung der Plantarfaszie – ein Fersensporn – ist häufig der Grund für Fersenschmerzen. Bei jedem Schritt kommt es dann zu stechenden Schmerzen in der Ferse. Die Plantarfaszie ist eine plattenförmige Sehne auf der Fußunterseite. Die Plantarfaszie stabilisiert das Fußgewölbe und wird bei jedem Schritt, beim Springen und laufen stark belastet.

Ein Fersensporn, sichtbar auf dem Röntgenbild, ist lediglich eine Reaktion des Knochens auf eine vermehrte Belastung im Ansatzbereich der Achillessehne, aber nicht die Ursache für die Schmerzen im Fuß.

Weitere Erkrankungen der Achillessehne könnten eine akute Entzündung der Sehnenscheide oder der Sehne, eine Schleimbeutel-Endzündung, ein akuter Achillessehnenriss oder ein Verschleiß des Sehnengewebes sein.

Knieschmerzen, Reizung der Kniescheibensehne

Die Sehne der Kniescheibe (Patellar) verbindet das untere Ende der Kniescheibe mit dem Schienbein. Die Kniescheibensehnenreizung ist auch als Springerknie (Jumper`s knee) oder Patellarspitzensyndrom bekannt.

Ursachen von Kniescheibenreizungen

Eine Überlastung der Patellarsehne tritt häufig durch Sportarten, wie Hoch- und Weitsprung oder Volley- und Basketball aber auch bei Läufern und Fußballern auf. Die hohen Belastungsspitzen und ein schneller Richtungswechsel führen zu einer starken Belastung der Sehne.

Weitere Ursachen für die Reizung der Kniescheibensehne und den damit verbundenen Knieschmerzen können ein relativer Hochstand der Kniescheibe, eine verspannte und verkürzte Beinmuskulatur oder eine eingeschränkte Beweglichkeit des Sprunggelenkes sein.

Im Kindesalter kann es während des Wachstums zu einer gestörten Verknöcherung am Sehnenansatz der Patellarsehne am Schienbein kommen und Beschwerden verursachen (Morbus Osgood Schlatter).

Am Anfang einer Reizung der Kniescheibensehne verspüren Sie vielleicht ein leichtes Steifigkeitsgefühl am Sehnenansatz unterhalb der Kniescheibe. Im weiteren Verlauf kommen Schmerzen beim Sport oder bei Alltagsbelastungen, wie Treppensteigen hinzu.

Knieschmerzen können aber auch andere Ursachen haben. Arthrose, Knorpelschäden, Meniskusschäden oder Bänderzerrungen können ebenfalls Knieschmerzen auslösen.

Deshalb ist es zunächst wichtig, z. B. von einem Orthopäden, die Ursachen abklären zu lassen.

Tennisarm (Epicondylitis), Ellenbogenschmerzen

Eine Epicondylitis ist eine Sehnenreizung der Handgelenksstrecker, auch als Tennisarm bezeichnet. Die Schmerzen befinden sich an der Außenseite des Ellenbogens.

Ursachen eines Tennisarms

Ein Tennisarm entsteht durch eine Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur. Durch diese Überbeanspruchung kann es zu einer Reizung und zu mikrofeinen Rissen in den Kollagenfasern der Unterarmsehnen und den damit verbundenen Schmerzen führen.

Einseitige und monotone Bewegungen, wie das Bedienen der Computermaus, eine falsche Technik bei Schlägersportarten oder Fehlhaltungen in Beruf oder bei der Haus- und Gartenarbeit sind typische Ursachen für einen Tennisarm.

In meiner Naturheilpraxis finde ich aber auch andere Ursachen.

Als Osteopathie Therapeutin weiß ich, dass die Lokalisation der Ursache für einen Schmerz, oft ganz woanders im Körper zu finden ist.

Z. B. kann eine Verletzung der Schulter und des Schlüsselbeins zu einer Verengung der Durchtrittsstelle des Armnerves führen. Durch den entstehenden Druck wird der Armnerv gereizt, was zu einer motorischen Störung der Armmuskulatur führen kann. Die Bewegungsabläufe der Muskulatur, z. B. beim Greifen und Tragen, sind eingeschränkt und es kommt zu Verspannungen und Fehlbelastungen. Diese können dann zu einem Tennisarm führen.

Handgelenkschmerzen, Sehnenscheidenentzündung

Die Entzündung der Sehnenscheiden des Handgelenkes wird auch als Tendovaginitis bezeichnet.

Die starken stechenden oder ziehenden Schmerzen treten vor allem im Bereich des Handgelenkes auf.

Aber auch im Sprunggelenk oder anderen Gelenken, kann es zu einer Sehnenscheidenentzündung kommen.

Typisch für die Schmerzen sind, dass sie durch eine Ruhigstellung des betroffenen Gelenkes deutlich besser werden. Bewegung und Belastung hingegen verstärken die Schmerzen im Handgelenk.

Gelegentlich verspüren Sie vielleicht auch ein knirschendes und trockenes Gefühl im Handgelenk.

Ursachen von Sehnenscheidenentzündung

Die Ursachen für eine Sehnenscheidenentzündung kann eine längerfristige Überstrapazierung des Handgelenkes sein oder durch eine schnelle Steigerung von Belastung oder Belastungsdauer im Sportbereich hervorgerufen werden.

Aber auch Fehlhaltungen des Handgelenkes z. B. beim Fahrradfahren oder monotone Bewegungen können Auslöser für die Entstehung einer Sehnenscheidenentzündung sein.

Überbein (Ganglion)

Ein Überbein ist eine gutartige Geschwulstbildung. Die Geschwulstbildung besteht nicht aus einem Knochen und wird irrtümlicherweise Bein genannt. Es handelt sich um eine prallelastische, mit zäher Flüssigkeit gefüllte Schwellung.

Ein Überbein kann Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung verursachen.

Es kann einzeln oder mehrfach auftreten. Das Überbein bildet sich im Bereich der Gelenkkapsel oder der oberflächlichen Sehnenscheide.

Ein Ganglion bildet sich häufig an der Streck- oder Beugeseite des Handgelenkes aber auch an den Fingergelenken. Seltener ist das Ganglion am Fuß oder Knie, Ellenbogen oder Schulter zu finden.

Ursachen eines Überbeins

Leider sind die Ursachen für die Entstehung eines Überbeins noch ungeklärt.

Wahrscheinlich ist es eine Folge durch eine Überbeanspruchung der entsprechenden Strukturen, ein chronischer Reizzustand oder sogar eine Spontanbildung.

Knacken in den Gelenken

In meiner Naturheilpraxis werde ich häufig gefragt, ob das Knacken in den Gelenken gefährlich ist.

Das Knacken kann in jedem Gelenk auftreten. Besonders beunruhigend finden Patienten das Knacken in der Halswirbelsäule.

Am häufigsten tritt das Knacken im Kniegelenk auf.

Das Knacken wird als Geräusch oder auch gefühlt wahrgenommen.

Ursachen von Knacken in den Gelenken

Es gibt für das Knacken in den Gelenken mehrere Theorien.

Eine Ursache können Fehlspannungen in dem umliegenden Gewebe, wie Muskeln und Faszien sein. Diese Fehlspannungen ziehen die Knochen des betroffenen Gelenkes in eine ungewollte Position. Dadurch verändern sich die Bewegungsabläufe im Gelenk. Kommt es nun zu einer normalen Bewegung des Gelenkes, kann diese zu einer richtigen Positionierung der Knochen führen, welche von einem Knacksen begleitet wird.

Ein Knacken während einer normalen Bewegung ist nicht gefährlich.

Für ein fehlgestelltes Gelenk ist es schlimmer, wenn es durch eine normale Bewegung nicht mehr knackst. Das bedeutet, dass die Fehlfunktion durch eine normale Bewegung nicht aufgelöst werden kann.

Sie haben es bestimmt auch schon erlebt. Sie gehen in die Hocke und Sie hören und fühlen ein Knacksen im Knie.

Eine weitere Erklärung für das Knacken könnte ein Unterdruck im Gelenkspalt sein, der durch ein Auseinanderziehen der Gelenkknochen entsteht. Bei einem Auseinanderziehen reicht die Gelenkflüssigkeit nicht aus und es entstehen Gase. Diese Gase sollen für das Knackgeräusch verantwortlich sein.

Sollte das Knacken mit Schmerzen verbunden sein oder nach Verletzungen und Unfällen auftreten, empfehle ich das Knacken von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Was können Sie Selbst tun?

Vorbeugend für die Entstehung einer Sehnenreizung sind eine Regeneration und und für die Regeneration sollten ausreichende Belastungspausen eingehalten werden.

Statt einer Schonung und Ruhigstellung, empfehle ich Ihnen eine dosierte Belastung der gereizten Sehne und der dazu gehörenden Muskulatur.

Bei einer Achillessehnenreizung empfehle ich das vorübergehende Tragen von Schuhen mit einem kleinen Absatz. Die Erhöhung entlastet die verspannte Wadenmuskulatur und Achillessehne.

Regelmäßige Dehnung der gereizten Strukturen, aber nie über die Schmerzgrenze hinaus, und eine Belastungsreduktion sowie kühlende Auflagen, z. B. Retterspitzumschläge, können sich positiv auf den Heilungsprozess auswirken.

Besonders die Dehnung der Unterarmmuskulatur wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess der gereizten Strukturen bei einem Tennisarm aus.

Bei einer Sehnenscheidenentzündung empfehle ich zunächst eine Ruhigstellung und Entlastung des Handgelenkes.

Auch bei einem Überbein empfehle ich eine Ruhigstellung des betroffenen Gelenkes, wodurch sich das Ganglion meistens zurückbilden kann.

Wie Behandle ich in diesen Fällen?

Kommen Sie mit den Beschwerden und Folgen einer Sehnenreizung in meine Naturheilpraxis, ist es für mich sehr wichtig, zunächst die genaue Ursachen Ihrer Symptome zu ermitteln. Zunächst stelle ich Ihnen Fragen zum Umfang Ihrer Beschwerden, deren zeitlichen Beginn und den weiteren Verlauf. Nach einer Skala von 1 bis 10, lässt sich die Schmerzintensität besonders gut bestimmen. 1 bedeutet ohne Schmerz und eine 10, der Schmerz ist nicht ertragbar. Z. B. sollten die Schmerzen während der Dehnung nicht die 10 erreichen, aber ungefähr zwischen 7 und 8 liegen.

Anschließend untersuche ich die betroffene Sehne mit den umliegenden Strukturen wie Muskeln und Faszien.

Die Ursache für Ihre Sehnenreizung kann aber auch ganz woanders im Körper ihren Ursprung haben. Da über die Faszien alle Muskeln, Gelenke und Organe miteinander verbunden sind. Das ist auch der Grund dafür, dass Ihre Beschwerden auch zu Problemen in einer anderen Region Ihres Körpers führen können.

Deshalb untersuche ich den Ort Ihrer akuten Beschwerden, den möglichen Ursprungsort und die weiteren möglichen Folgen für bestimmte Strukturen. Sind die Ursachen und Folgen für Ihre Beschwerden gefunden, können wir die für Sie beste Therapie bestimmen.

Bei Sehnenreizungen, Thenodpathien, Reizung der Achillessehne, Fersensporn, Knieschmerzen, Reizung der Kniescheibensehne, Handgelenksschmerzen, Sehnenscheidenentzündung, Tennisarm, Ellenbogenschmerzen, Überbein/ Ganglion, Knacken in den Gelenken sowie deren Folgen biete ich in meiner Naturheilpraxis neben Massagen, die Craniosacrale Therapie, die Osteopathie, das kinesiologische Tapen oder eine Fußreflexzonenmassage an. Zudem empfehle ich homöopathische Arzneimittel, pflanzliche Therapeutika oder auch Schüssler Salze, die entzündungshemmend wirken sollen.

Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.

Silke Bartnick - Mitglied im Verband Freier Osteopathen e.V.

Kontakt

Als Heilpraktikerin bin ich neben der Behandlung von Erwachsenen auf die naturheilkundliche Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen spezialisiert.
Aktuell biete ich in meiner Naturheilpraxis u. a. folgende Heilmethoden und Therapieformen an: Osteopathie, Canio Sacrale Therapie, Homöopathie, Kinesio Tape, Reiki, Fußreflexzonenmassage, Energetische Begradigung der Wirbelsäule.

Copyright © 2019 Heilpraktikerin Silke Bartnick, Hamburg.
All Rights Reserved. | Naturheilpraxis in Hamburg Nienstedten / Hamburg West, Hamburg Elbvororte
Osteopathie, Kinder Osteopathie, Canio-Sacral-Therapie, Homöopathie, Kinesio Tape, Reiki, Fußreflexzonenmassage
Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen und Erwachsenen.