Kontakformular     040 - 50 68 65 60

Osteopathie, Homöopathie, Canio-Sacral-Therapie – Hamburg Nienstedten

Osteopathie

Osteopathie ist eine Heilmethode, die schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Tayler Still entwickelt wurde. Er vertrat ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit und war der Überzeugung, dass jeder Mensch die Möglichkeit der Gesundung in sich trägt. Somit stand für ihn nicht die Krankheit, sondern die Person im Vordergrund.

Heute sprechen wir von den Selbstheilungskräften, die in uns allen sind und besonders durch die Heilmethode der Osteopathie unterstützt werden. Dr. Andrew Still betrachtete den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele. Die Osteopathie ist somit eine ganzheitliche Heilmethode. Voraussetzung für die Selbstheilungskraft eines jeden Körpers, war für ihn eine gute Beweglichkeit und Dynamik in allen Körperbereichen.

Eine besondere Rolle hierfür spielte für ihn die gute Ver- und Entsorgung des Gewebes durch Blut- und Lymphflüssigkeit bei intakter Nervenversorgung. Nur eine freie Beweglichkeit gewährleistet auch eine freie Versorgung der Gefäße.

Ziel der osteopathischen Heilmethode ist es, nur mit den Händen Bewegungseinschränkungen im Gewebe aufzuspüren, diese zu beseitigen und dann den Körper sich seinen eigenen Heilungskräften zu überlassen.

Eines von Dr. Stills Prinzipien der Osteopathie war:

"Die Therapie basiert auf dem Verständnis der Basisprinzipien von Ganzheit, Selbstregulierung und gegenseitiger Beeinflussung von Struktur und Funktion."

Dr. Still beschrieb schon zu seiner Zeit die besondere Bedeutung der Faszien. Als Bindegewebe verbinden die Faszien alle Systeme miteinander und gibt Organen, Muskeln und Knochen Form und Halt. Er sagte :

"In den Faszien findet der Osteopath die Gesundheit und die Krankheit."

Eine besondere Stellung im Fasziensystem nimmt das myofasziele System ein. Es enthält alle Rezeptoren des Körpers und ist Leitungsbahn für Nerven, Gefäße und Lymphe.

Körperliche wie psychische Traumata können sich in faszialen Spannungen widerspiegeln und somit den Informationsfluss und die Ver- und Endsorgung von Nährstoffen und Abfallprodukten behindern.

Für Dr. Still war klar, dass seelische und emotionale Störungen eine mögliche Ursache für Dysfunktionen oder die Folgen von somatischen Dysfunktionen sein können.

"Find it, fix it, leave it" ( Dr. Still )

Dr. William Garner Sutherland, ein Schüler von Dr. Still, beschäftigte sich jahrelang mit der Anatomie des Schädels. 1939 stellte er das Modell und Phänomen der primären Respirationsbewegung vor. Er entdeckte eine sehr feine, eigenständig pulsierende Bewegung, die am Schädel, am Steißbein aber auch in allen anderen Strukturen unseres Körpers erspürt werden kann.

Diese Bewegung steht nicht im Zusammenhang mit dem Herzschlag oder der Atmung.

Diese primäre Resperationsbewegung ist für Osteopathen ein wichtiges Diagnose- und Therapie-Instrument geworden.

Dr. Sutherland erweiterte somit die Osteopathie um die Osteopathie im kraniellen Bereich

Wozu wird die Osteopathie eingesetzt?

Heute wird die Osteopathie in drei Gebiete eingeteilt, die ich individuell, während einer Behandlung einsetzen kann.

Cranio-Sacrale Osteopathie

Der Bereich Cranio-Sacrale Osteopathie umfasst die Behandlung des Schädels, der Wirbelsäule und des Beckens sowie das Nervensystem.

Der Schädel und das Becken sind durch die Wirbelsäule, mit dem darin enthaltenen Rückenmark, verbunden. Deshalb können sich Spannungen und Dysfunktionen des Beckens auch auf den Schädel auswirken und umgekehrt.

Die Cranio-Sacrale Osteopathie wirkt sich besonders positiv auf das vegetative Nervensystem aus und wirkt somit sehr entspannend und ausgleichend auf unseren Körper.

Viele Patienten erleben eine sehr tiefe Entspannung während der Behandlung und fühlen sich dadurch erholt.

Parietale und fasziale Osteopathie

Die parietale und fasziale Osteopathie umfasst die Behandlung der Knochen, Gelenke, Bänder, Muskel- und Fasziensysteme.

Verspannungen, Gelenkblockaden, Verletzungen, Verschleißerscheinungen und Dysfunktionen des Bewegungsapparates sowie Beeinträchtigungen des Nervensystems können zu Schon- und Fehlhaltungen führen. Die Folge sind dann häufig Schmerzen, die wiederum zu einer Beweglichkeitseinschränkung und Schonhaltung führen können.

Mithilfe der osteopathischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken werden die Ursachen und der Ursprung der Beschwerden diagnostiziert und sanft behandelt.

Ziel ist es, Spannungen und Blockaden sanft zu lösen. Dadurch kann die Beweglichkeit und Funktion sowie die Nährstoffversorgung der Gewebe wiederhergestellt werden.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie umfasst die Behandlung der Organe und Gefäße. Alle Organe sind durch das bindegewebige Stützsystem miteinander verbunden. Die Organhüllen, durch die auch Blutgefäße und Nerven laufen, verbinden Organe untereinander sowie Organe mit Muskeln und Knochen miteinander.

Nach Entzündungen oder Verletzungen (Narbenbildung) in einem Organ, kann es zu einer Spannungserhöhung im Organ und dem umliegenden Gewebe kommen. Diese führt zu einer Bewegungseinschränkung und kann eine Organstörung verursachen.

Außerdem können diese Spannungen über das Fasziensystem im ganzen Körper spürbar sein und Dysfunktionen hervorrufen.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist, die Beweglichkeit und Versorgung des beeinträchtigten Organes und der umgebenden Strukturen wiederherzustellen. Dadurch kann sich die Närhstoff- und Nervenversorgung wieder regulieren.

Außerdem ist es für mich sehr wichtig, den Ursprungsort und die möglichen Folgen der Beschwerden zu finden und zu behandeln. Da alle Organe und Strukturen miteinander verbunden sind, werden während einer osteopathischen Behandlung immer alle drei Gebiete behandelt.

Wie verläuft eine osteopathische Behandlungssitzung?

Die osteopathische Behandlung beginnt in meiner Naturheilpraxis schon während unserer Begrüßung. Denn ich weiß, oft quälen Sie schon länger Schmerzen oder Sie haben das Gefühl, Ihr Körper „läuft nicht rund“.

So achte ich schon bei unserem ersten Treffen auf eventuelle Schon- und Fehlhaltungen, Bewegungseinschränkungen, auf Ihren Händedruck und Ihre Energie. An Ihrem Gesicht kann ich erkennen, ob Sie eventuell unter Schmerzen leiden und wie Ihre Gemütsverfassung ist.

Nach der Begrüßung folgt dann ein Gespräch über Ihr Anliegen, aber auch über Wünsche, die Sie vielleicht an mich oder an die Behandlung haben. Anschließend stelle ich Ihnen Fragen, die sich auf Beschwerden oder Erkrankungen in Ihrer Vorgeschichte beziehen und auf Ihre aktuellen Beschwerden.

Dann beginne ich mit der eigentlichen Untersuchung und Behandlung.

Für meine Diagnostik ist es sehr wichtig, Ihre Schuhe genauer zu untersuchen. Denn beispielsweise lassen sich anhand von einseitig abgelaufenen Schuhen, Rückschlüsse auf Ihren Bewegungsapparat ziehen. Für unseren Termin empfehle ich Ihnen bequeme Kleidung, die Sie leicht an und ausziehen können. Während der Untersuchung und Behandlung können Sie aber Ihre Unterwäsche anbehalten.

Bei der darauffolgenden Behandlung können Sie in den meisten Fällen Ihre leichte Bekleidung anbehalten.

Meine Untersuchung verläuft von den Füßen bis zum Kopf, im Stehen, Sitzen und Liegen. Bei einer osteopathischen Untersuchung und Behandlung sind die Hände meine Augen. Ich kann mit meinen Händen die Beschaffenheit und Beweglichkeit Ihrer Haut und Muskeln spüren. Dabei achte ich auf Hitze oder Kälte, auf zu viel oder zu wenig Spannung, auf Einziehungen, Farbveränderungen wie z. B.eine Röte. Die Füße untersuche ich auf Fehlstellungen, da diese Auswirkungen bis zum Schädel haben können. Außerdem überprüfe ich die Beweglichkeit der Beine, des Beckens, der Organe, des Brustkorbes, der Schultern, und der Wirbelsäule.

Wenn meine Untersuchung abgeschlossen ist, kann ich mir sofort ein Bild über Ihren Körper, Ihren Beschwerden und Symptomen machen. In meiner Naturheilpraxis ist es mir sehr wichtig, die eigentlichen Ursachen Ihrer Beschwerden zu finden.

Die anschließende Behandlung kann jedoch durchaus an einer anderen Stelle beginnen, als der, an der Sie aktuell Ihre Beschwerden spüren. Z. B. kann eine verspannte und verkürzte Wadenmuskulatur die Ursache für eine Achillessehnenreizung mit Fersensporn sein, oder über die hintere Beinfaszie verlaufend bis zum Kopf ziehen und dort Kopfschmerzen auslösen.

Während der Untersuchung und Behandlung können Sie mir selbstverständlich gerne Fragen stellen. Denn sollten während der Behandlung Schmerzen oder andere Beschwerden auftreten, sind das wichtige Informationen für mich und den weiteren Behandlungsverlauf.

Nicht nur Schmerzen, sondern auch Emotionen, wie Angst, Wut, Trauer und andere mehr, können sich im Verlauf einer osteopathischen Behandlung lösen und ins Bewusstsein kommen. Sie könnten auch die Ursache Ihrer Beschwerden sein und möchten jetzt von Ihnen wahrgenommen werden.

Ich biete Ihnen eine einfühlsame und vertrauensvolle Atmosphäre, damit Sie über Ihre Gefühle sprechen können. Manchmal hilft es schon sehr, über seine Gefühle zu sprechen und einen verständnisvollen Zuhörer zu haben.

Am Ende der Behandlung können Sie noch ein paar Minuten nachruhen und in Ihren Körper spüren. Vielleicht bemerken Sie schon eine Veränderung und fühlen sich leichter, entspannter und erholt.

Wie soll ich mich nach einer osteophatischen Behandlung verhalten?

Nach einer osteopathischen Behandlung empfehle ich viel zu trinken.

Um den Behandlungserfolg zu unterstützen, kann ich Ihnen hilfreiche Übungen für zu Hause zeigen und erklären.

Manchmal empfehle ich zur Unterstützung homöopathische oder pflanzliche Arzneimittel.

Gemeinsam bestimmen wir dann den Zeitpunkt für einen Folgetermin. Aus meiner langjährigen Praxiserfahrung weiß ich, dass oft mehrere Termine nötig sind. Aber die Abstände zwischen den Terminen sind in der Regel sehr flexibel und individuell abstimmbar.

Bitte planen Sie für die erste osteopathische Behandlung 1 bis 1,5 Stunden ein und für die weiteren dann 1 Stunde pro Behandlung.

Informationen für die osteopathische Behandlung von Säuglingen

  • Der erste Termin kann 1 bis 1,5 Stunden dauern
  • Ich stelle Ihnen zunächst Fragen und Ihr Baby wird anschließend ca. 30 Minuten behandelt
  • Wir haben ausreichend Zeit, auch Ihre Fragen zu beantworten
  • Bitte bringen Sie das gelbe Vorsorgeheft mit
  • Sorgen Sie für bequeme Kleidung, die leicht zu öffnen ist
  • Sie dürfen Ihr Baby während der Behandlung stillen und füttern
  • Wenn ein Folgetermin nötig ist, empfehle ich überlicherweise einen Behandlungsabstand von 6-8 Wochen
  • Bitte beachten Sie: auch wenn ich Ihr Baby sehr sanft behandele, kann eine osteopathische Behandlung anstrengend sein
  • Ein Baby kann auch mit Weinen oder einer Erschöpfung reagieren
  • Sollten Sie nach einer Behandlung Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen

Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.

Silke Bartnick - Mitglied im Verband Freier Osteopathen e.V.

Kontakt

Als Heilpraktikerin bin ich neben der Behandlung von Erwachsenen auf die naturheilkundliche Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen spezialisiert.
Aktuell biete ich in meiner Naturheilpraxis u. a. folgende Heilmethoden und Therapieformen an: Osteopathie, Canio Sacrale Therapie, Homöopathie, Kinesio Tape, Reiki, Fußreflexzonenmassage, Energetische Begradigung der Wirbelsäule.

Copyright © 2019 Heilpraktikerin Silke Bartnick, Hamburg.
All Rights Reserved. | Naturheilpraxis in Hamburg Nienstedten / Hamburg West, Hamburg Elbvororte
Osteopathie, Kinder Osteopathie, Canio-Sacral-Therapie, Homöopathie, Kinesio Tape, Reiki, Fußreflexzonenmassage
Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen und Erwachsenen.