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Osteopathie, Homöopathie, Canio-Sacral-Therapie – Hamburg Nienstedten

Behandlung von Kleinkindern

Viele Infekte – Mein Kind ist ständig krank

Mit dem Eintritt in den Kindergarten kommt es bei Kleinkindern häufig zu zahlreichen Infekten. Sie mögen vielleicht das Gefühl haben, dass Ihr Kind zu oft krank ist. Doch hier kann ich Sie beruhigen: Für Kleinkinder im Kindergartenalter sind 5-10 Infekte pro Jahr durchaus normal.

Ursachen für häufige Infekte bei Kleinkindern

Die Ursache für häufige Infekte bei Kleinkindern liegt an deren noch „ungeschultem“ Immunsystem. Denn Kleinkinder sind sehr anfällig für Infekte, weil ihr Immunsystem erst wenig Kontakt mit Erregern und Keimen hatte. Das Immunsystem muss sich erst mit den vielen Keimen auseinandersetzen und kann nur so eine gute Infektabwehr entwickeln.

Zudem haben die Kinder im Kindergarten einen sehr engen Kontakt miteinander und eine Ansteckung ist schnell passiert. Am häufigsten kommen Atemwegserkrankungen, fieberhafte Infekte und Magen-Darm-Infektionen vor. Solche Virusinfekte sind jedoch meistens harmlos und sollten symptomatisch behandelt werden.

Zur Behandlung von Virusinfekten erhalten Sie in meiner Naturheilpraxis Empfehlungen über alte Hausmittel und homöopathische Medikamente.

Häufige Folgeerkrankungen bei Infekten

Allerdings kann es nach einem Infekt auch zu Folgeerscheinungen kommen, die ernst genommen werden müssen und einer Behandlung bedürfen.

Paukenerguss

Nach einem starken Schnupfen oder einer Mittelohrentzündung kann sich hinter dem Trommelfell im Ohr ein Erguss bilden. Besonders Kinder, die jünger als 8 Jahre alt sind, neigen zu der Entwicklung eines Ergusses. Die Ursache liegt darin, dass die Ohrtrompete (Eustachische Röhre) noch nicht ganz ihre Funktion erfüllt.

Dieser Erguss wird auch Paukenerguss genannt. Die Flüssigkeit kann wässrig oder zäh sein. Das zähe Sekret verhindert dann die Schallweiterleitung an das Innenohr. Die Kinder fühlen sich wie unter Wasser und verspüren ein Druckgefühl. Dadurch kann das Hörvermögen sehr stark eingeschränkt sein. Die Folge kann eine Sprachentwicklungsverzögerung sein oder die allgemeine Entwicklung Ihres Kindes kann stagnieren.

Sollte sich der Paukenerguss nicht spontan zurückbilden und die Flüssigkeitsansammlung über 3 Monate bestehen, spricht man von einem chronischen Paukenerguss. Bei einem chronischen Paukenerguss bleibt ein Unterdruck im Innenohr bestehen, der zu einer Überproduktion von einem schleimigen Sekret führt.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass bei Ihrem Kind seit der letzten Erkältungskrankheit ein Paukenerguss bestehen könnte, sollten Sie Ihr Kind erst einmal bei einem HNO Arzt vorstellen.

In meiner Naturheilpraxis empfehle ich bei einem bestehenden Paukenerguss Arzneimittel aus der Naturheilkunde und homöopathische Arzneimittel. Das Ziel ist, dass das zähe Sekret abfließen kann und die Hörfähigkeit wiederhergestellt wird.

Infektanfälligkeit

Sollte Ihr Kind mehr als 10 Infekte pro Jahr haben und die Erkrankungsdauer länger als 14 Tage anhalten, könnte es sich um eine Infektanfälligkeit handeln.

Wiederkehrende Infekte können verschiedene Organe betreffen, z. B. die Lunge und Bronchien, die Harnblase, den Magen/ Darm oder auch die Haut.

Eine Infektanfälligkeit sollte vor einer naturheilkundlichen Behandlung zunächst bei einem Kinderarzt abgeklärt werden.

Chronische Erkrankungen

Wenn Ihr Kind unter einer chronischen Bronchitis, wiederkehrenden Mittelohrentzündungen oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, kann sich eine Begleitung mit homöopathischen oder pflanzlichen Arzneimitteln sehr positiv auswirken.

Ich berate Sie gerne bei der Zusammenstellung einer homöopathischen Haus- und Notfallapotheke.

Angstsymptome – Symptom Ängste

Im Leben Ihres Kindes gehören Gefühle wie Freude, Aufgeregtheit, Wut, Trauer und Angst dazu.

Ursachen für Ängste

Ängste gehören zu einer normalen Entwicklung Ihres Kindes dazu. Sie können mal mehr oder mal weniger stark von Ihrem Kind erlebt werden.

Manchmal können aber auch Erlebnisse wie ein Umzug in eine neue Stadt, der Verlust oder eine schwere Erkrankung eines Familienangehörigen, der Verlust eines geliebten Haustieres oder auch andere Sorgen der Eltern eine Ursache für eine stärkere Verunsicherung Ihres Kindes sein.

Kindern fällt es nicht leicht, ihre Verunsicherung verbal auszudrücken und reagieren dann oft mit Ängsten, Schlafstörungen oder auch Wut.

Die Ängste können sich durch eine vermehrte Furcht vor der Dunkelheit, dem Alleinsein, vor Stürmen, vor Tieren, vor Monstern und Fremden oder auch als wieder auftretende Trennungsangst äußern.

Was Sie bei Angstsymptomen tun können

Sollte Ihr Kind unter vermehrten Ängsten leiden, hilft ihm Ihre tröstende Zuwendung sehr.

Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm, eine körperliche Nähe kann dem akuten Angstzustand die Bedrohlichkeit nehmen.

Sie können dann mit Ihrem Kind die Ursachen für die Ängste versuchen zu ergründen. Es fällt Ihnen dann leichter, auf die Befürchtungen Ihres Kindes einzugehen. Somit helfen Sie ihm, seine Ängste zu verstehen und zu überwinden.

Wie Ich bei Angstsymptomen behandle

Manchmal wünschen sich Eltern Unterstützung bei der Begleitung der Ängste Ihrer Kinder.

In meiner Naturheilpraxis nehme ich mir die Zeit mit Ihnen und Ihrem Kind, die Ängste zu verstehen und vielleicht Lösungen für den Umgang mit Ihnen zu finden. Gemeinsam können wir durch unser Gespräch entscheiden, inwiefern sich eine homöopathische Behandlung oder eine Bachblütenbehandlung bei Ihrem Kind bei der Überwindung seiner Ängste positiv auswirken kann.

Symptom Schlafstörung

Viele Kinder haben im Laufe ihrer Entwicklung eine Schlafstörung, die häufig nur vorübergehend ist und spontan wieder vergehen kann.

Schlafstörungen können vielfältig sein. So kann ein Ein- oder Durchschlafproblem, ein morgendtliches Früherwachen oder ein zu langer Schlaf, länger als es altersbedingt üblich ist, vorliegen.

Nachfolgend ein paar Tipps zu Schlafgewohnheiten von Kleinkindern: 

  • Das Schlafbedürfnis ist von Kind zu Kind und in den unterschiedlichen Altersgruppen verschieden.
  • Abweichungen von 1 bis 2 Stunden von der Norm des Schlafbedürfnisses sind normal
  • Neugeborene schlafen 16 bis 18 Stunden pro Tag (der Schlaf- Wachrhythmus orientiert sich am Anfang noch nicht an der Tages- und Nachtzeit).
  • Ab dem Alter von 4 Monaten, schlafen viele Säuglinge in der Nacht bereits 6 bis 8 Stunden am Stück.
  • Mit einem Jahr haben die meisten Kinder einen Schlaf- Wachrhythmus, während der Nacht können sie schon eine lange durchgehende Schlafphase haben und am Vor- sowie Nachmittag einen kürzeren Schlaf.
  • Mit einem Jahr beträgt die gesamte Schlafdauer ungefähr 12 bis 15 Stunden.
  • Mit zwei Jahren beträgt die gesamte Schlafdauer ungefähr 13 bis 14 Stunden.
  • Ab ungefähr 4 Jahren schlafen die meisten Kinder nur noch einmal am Tag circa 12 Stunden.
  • Ab 10 Jahren reduziert sich die Schlafdauer auf 8 bis 10 Stunden.

Sollte sich das Schlafverhalten Ihres Kleinkindes jedoch anders verhalten, dann könnte es unter einer Schlafstörung leiden.

 Ursachen für Schlafstörungen bei Kleinkindern

Schlafstörungen können altersbedingt oder entwicklungsbedingt sein, oft sind es ungünstige Angewohnheiten oder Begleitumstände, die das Ein- oder Durchschlafen erschweren.

Schlafstörungen bei Kleinkindern können folgende Ursachen haben:

  • Körperliche Beschwerden wie eine Refluxkrankheit (Magensäure fließt vom Magen in die Speiseröhre zurück).
  • Schmerzzustände, z.B. Wachstumsschmerzen.
  • Vorübergehende Ängste oder Sorgen.
  • Psychische Erkrankungen z. B. Depression, Angsterkrankungen

Sollten Sie bei Ihrem Kleinkind den Verdacht haben, dass eine psychische Erkrankung die Ursache für die Schlafstörung sein könnte, dann sollten Sie zunächst mit Ihrem Kinderarzt darüber sprechen.

Die Folgen von Schlafstörungen sind eine starke Übermüdung am Tag, verbunden mit einem Leistungsabfall oder Konzentrationsmangel. Bei Übermüdung sinkt die Aufnahmefähigkeit Ihres Kindes und eine erhöhte Unfallgefahr könnte die Folge sein.

Nachtschreck

Eine Form der Schlafstörung ist der Nachtschreck (Pavor nocturnus)

Ungefähr 3 bis 6 % der Kinder (und ihre Eltern) leiden unter dieser Schlafstörung.

Ca. 4 Stunden nach dem Einschlafen lässt die Kinder ein lauter Schrei aus dem Tiefschlaf aufschrecken.

Sie sind schweißgebadet, das Herz rast vor Angst, manchmal schlagen sie um sich und lassen sich nicht anfassen. Typisch dabei ist, dass sie nicht ansprechbar und auch nicht wach sind. Plötzlich versinken sie dann wieder von alleine in den Tiefschlaf.

Im Gegensatz zu einem Albtraum, können die Kinder sich nicht an dieses Ereignis der Nacht am nächsten Tag erinnern. Verständlicherweise erleben Sie als Eltern dieses Ereignis als beängstigend und machen sich Sorgen.

Doch diese Schlafstörung ist eher harmlos und hinterlässt keine Schäden bei Ihrem Kind.

Ursache des Nachtschrecks ist eine Übererregung des sich noch entwickelnden zentralen Nervensystems (ZNS), der während des Schlafs ausgelöst wird.

Übermüdete oder kranke Kinder sind eher von dem Nachtschreck betroffen aber auch bestimmte Medikamente oder eine fremde Schlafumgebung können einen Nachtschreck auslösen.

Leidet Ihr Kleinkind unter Nachtschreck, wird geraten, es während eines Nachtschrecks nicht aufzuwecken. Dies würde Ihr Kleinkind nur verwirren und es orientierungslos werden lassen; zudem könnte es danach nur schlecht wieder einschlafen. Stattdessen können Sie einfach nur leise mit Ihrem Kind reden und ihm versichern, dass es in Sicherheit ist. Passen Sie außerdem auf, dass sich Ihr Kind nicht verletzen kann.

Die Anfälle können sich durch folgende Maßnahmen verringern lassen:

  • Regelmäßige Zubett-Geh-Zeiten.
  • Vermeidung von Übermüdung.
  • Einschlafrituale vermitteln Sicherheit.
  • Vermeidung von aufregenden Aktivitäten vor dem Einschlafen.

Wie Behandle ich Schlafstörungen bei Kleinkindern?

In meiner Naturheilpraxis nehme ich mir Zeit, um mit Ihnen und Ihrem Kind die Ursachen für die Schlafstörung herauszufinden. Bei Schlafstörungen biete ich in der Regel eine homöopathische Therapie und/ oder die Bachblütentherapie an.

Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.

Silke Bartnick - Mitglied im Verband Freier Osteopathen e.V.

Kontakt

Als Heilpraktikerin bin ich neben der Behandlung von Erwachsenen auf die naturheilkundliche Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen spezialisiert.
Aktuell biete ich in meiner Naturheilpraxis u. a. folgende Heilmethoden und Therapieformen an: Osteopathie, Canio Sacrale Therapie, Homöopathie, Kinesio Tape, Reiki, Fußreflexzonenmassage, Energetische Begradigung der Wirbelsäule.

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